Aktuelle Veranstaltungen in der New Yorck

(REGELMAESSIGE VERANSTALTUNGEN: HIER - INFO-MAILINGLISTE mit monatl. Programm: hier - RAUM-ANFRAGEN: raum_ny59(at)gmx(dot)net ).



Mittwoch, 7.1.09 ab 18:30 Uhr
Testerday
Die Rebell-Clown-Army-Berlin sucht Dummköpfe, Radikale, GaunerInnen und alle interessierten Nasen, die mit der kämpferischen Kraft der unbarmherzigen Liebe in gewaltfreien Aktionen die langweilige Welt stören wollen. Um die Kunst des Herumblödelns zu lernen, kannst du von nun an jeden 1. Mittwoch im Monat um 18.30 Uhr ins New Yorck kommen. Wir trainieren zusammen die subversive Freiheit, um das authoritäre Leistungssystem zu verwirren. Join the army with love and respect.

Samstag, 10.1.09 ab 22 Uhr
Soliparty: "You Can't Think Straight - Vote Queer!"
Die queere, antirassistische, antifaschistische FU-StuPa-Listen-Soliparty der Unabhängigen Schwulen Liste, der Liste "Zusammen gegen Rassismus", der queerfeministischen Frauenlesbentrans-Liste und der Unabhängigen Antifa Liste. Mit tollen DJ_anes (Trash/Pop, Punk, Electro/Techno, Schlager, Ska, etc.) und gemütlicher Cocktail-Lounge. Heute abend feiern und bei der FU StuPa-Wahl vom 13. bis 15. Januar uns wählen.

 

Sonntag, 11.1.09, 14-18h
Südflügelcafe

Kuchen, Kaffee, Tee, Spiele, Basleln, Kino. 16.00 Uhr Film: "Ratatouille" (Animationsfilm).

 

Montag, 12.1.09 ab 20 Uhr
Anarchistisches Info-Café
Vegane Vokü, Cocktails und mehr. Mehr Infos später.

 

Dienstag, 13.1.09 ab 19:30 Uhr
Autonome VV
...wie immer am 13. jeden Monats, diesmal wieder im Warmen im New Yorck. Themen: Anti-Repressions-Demo bzw. Demoverbote und Versammlungsgesetz; wie die aktuelle Stimmung (Finanzkrise, Bildungsmisere, Repression, Griechenland) nutzen?; Anti-NATO in Straßburg/Kehl; Keine Räumung besetzter Häuser in Berlin!; Proteste gegen internationalen Polizeikongress in Berlin im Februar; mögliches Ende des mg-Prozesses. Und wie immer: Aktuelles, Nachbereitungen und Infoaustausch.

 


Dienstag, 13.1.09 ab 20 Uhr
B.O.N.E.-Lesung -
NEU „Indeterminate Kommunismus“/Das Erbe der Situationisten
»Indeterminate!« ist ein Aufruf, Determinismen zu zerlegen, Unmögliches zu fordern, Geschichte zu gefährden. Dass die bestehende Gesellschaft nicht das natürliche happy end der geschichtlichen Entwicklung ist, sondern aus vielen guten Gründen überwunden werden muss, ist klassischer Bestandteil emanzipatorischer Philosophie und Politik, emanzipatorischen Kunst- und Kulturschaffens. Noch immer gilt die kritische Erkenntnis, dass der Kapitalismus diejenigen Qualitäten zugleich bereitstellt und blockiert, die eine freie und gerechte Gesellschaft virtuell ermöglichen. (unrast-verlag)
Wir wollen einzelne Essays aus dem Buch mit Schlüsseltexten der Situationisten kombinieren. Guy Debords „Spektakel“ & Co.

Mehr hier: http://www.bone-net.de/aktuell.htm

 


Dienstag, 13.1.09 ab 20 Uhr
LatinoKino: „Wunder gibt es nicht - die Verschwundenen von Mercedes Benz Argentinien"
Der Film erzählt die Recherche der Journalistin Gaby Weber, wie während der Militärdiktatur in Argentinien 14 kritische Betriebsräte bei Mercedes Benz „verschwanden“. Sie wurden nachts aus ihren Wohnungen entführt, in Folterzentren verschleppt und seitdem fehlt von ihnen jede Spur. Einige haben überlebt, sie sind wichtige Zeitzeugen, die in dem Film ihre Geschichte erzählen. Und sie erzählen, wie die Firmenleitung mit der Repression Hand in Hand zusammen gearbeitet hat.
PROJEKTION UND VOKÜ. MIT DER AUTORIN.

 

Freitag, 16.1.09, 17-19h
Beratung zum Thema Mietshäusersyndikat und Hausprojekte
mit der Regional AG des MietshäuserSyndikats
Kontakt: berlin-brandenburg@syndikat.org
Infos: http://www.syndikat.org
(Bis auf weiteres jeden 1. und 3. Freitag im Monat im Bethanien/Südflügel.)

 

Freitag, 16.1.09 ab 20 Uhr
Sibirisch-Afrikanische Filmreihe "Über den Kulturen"
Heute:
"Sisters in Law" (R: Florence Aysi und Kim Longinotto, Kamerun/GB 2005, Engl.)
Die Richterin Beatrice Ntuba und die Staatsanwältin Vera Ngassa arbeiten in Kumba, einem kleinen Ort im Südwesten Kameruns, und begreifen sich als Anwältinnen von Frauen, die Opfer von Gewalttaten wurden. SISTERS IN LAW verfolgt die Verhandlung dreier Delikte aus dem Dorf: Ein kleines Mädchen wurde von ihrer Tante misshandelt, eine junge Frau beschuldigt ihren Nachbarn, sie vergewaltigt zu haben, und eine Ehefrau will sich nach Jahren der Qual von ihrem jähzornigen Mann scheiden lassen. Die Idee des Rechts ist die Freiheit, und sie kann denjenigen entzogen werden, die sich darüber hinwegsetzen: Fall für Fall erkämpfen sich die beiden Rechtshüterinnen Achtung in der muslimischen Gemeinde, mitfühlend gegenüber den Opfern, eloquent und bestimmt gegenüber den mutmaßlichen Tätern. Und allen repressiven Wortmeldungen aus der Gemeinde zum Trotz setzt in den Köpfen ein Umdenken ein. SISTERS IN LAW ist ein Plädoyer für Gerechtigkeit und Dokument rechtsstaatlicher Errungenschaften, gleichzeitig aber auch ein höchst amüsanter Film über das afrikanische Gerichtssystem. - Die Regisseurinnen des Films wurden in Cannes mit dem C.I.C.A.E. Award anno 2005 prämiert.

 

Montag, 19.1.09 ab 20 Uhr
Druzbar

Das Seminar für angewandte Unsicherheit (SaU) lädt zu Vokü und Film. Als kleiner Appetizer für unsere Veranstaltungsreihe im Mai zur Kritik der sogenannten Lebenswissenschaften zeigen wir den Spielfilm "Gattaca", der von Diskriminierungen aufgrund eines "mangelhaften" genetischen Codes handelt. Dazu servieren wir garantiert genetisch nicht veränderte, vegane Köstlichkeiten.
Weiteres unter:
www.sau.net.ms

 

Freitag, 23.1.09 ab 20 Uhr
Sibirisch-Afrikanische Filmreihe "Über den Kulturen"
Heute:
"Republik der Strolche - Respublika schkid" (R: Gennadi Polok, UdSSR 1966, 94min)
Film zum Buch von Grigori Bjelych und Leonid Pantelejew über die Welt von Waisenkindern im nachrevolutionären Rußland in der Dostowjewski-Schule in St. Petersburg.
(Aus einer Rezension von Gisela Reller:) "Die Schkider, die - einzeln genommen - gutmütig, feinfühlig und teilnahmsvoll sein konnten, [waren] in ihrer Gesamtheit von erbarmungsloser Grausamkeit", schreiben die Autoren ... Maxim Gorki schrieb an den bekannten russischen Pädagogen Anton Makarenko (1888-1939)*: "Wie verteufelt schwer Ihre Arbeit ist, lehrten mich zwei ehemalige kleine Diebe, die Verfasser des hochinteressanten Buches `Die Republik der Schkid´." ... Beide Autoren waren erst um die zwanzig Jahre alt, als ihr Buch 1927 erschien. Im Nachwort der DDR-Ausgabe heißt es über den Autor Bjelych, er sei "1938 im Alter von 32 Jahren gestorben". In Wahrheit geriet er in die Mühlen der stalinistischen Repression; er starb im Gefängnis. Pantelejew überstand die Jahre der Blockade Leningrads.

 

Samstag, 24.1.09 ab 20 Uhr
Infoveranstaltung "Revolte in Griechenland"
Brennende Banken und Barrikaden, geplünderte Supermärkte, ausgebrannte Autowracks. Nach fünf Tagen und Nächten in denen Tausende vor allem junge Menschen - viele davon mit Migrationshintergrund - mit unglaublicher Wut in heftige Straßenkämpfe mit den Sondereinsatztruppen der Polizei gehen, folgt eine Welle von Schul- und Universitätsbesetzungen. Aufständische ArbeiterInnen besetzen die Gewerkschaftszentrale in Athen, Rathäuser werden "befreit" und in Aktionszentren verwandelt. Der Auslöser dieser in jüngster Zeit beispiellosen Revolte waren die Todesschüsse eines Polizeibeamten auf den 15jährigen Schüler Aléxandros Grigorópoulos am 6. Dez. im Szenestadtteil Exárchia in Athen. Der Stadtteil gilt seit Anfang der achtziger Jahre als Hochburg der anarchistischen Bewegung und verfügt über eine jahrzehntelange Tradition sozialer Kämpfe.
Über die Hintergründe des Aufstands, seine Akteure, Perspektiven und die staatlich/parastaatlichen Reaktionen informiert Ralf Dreis, langjähriger Griechenlandkorrespondent für Jungle World, Direkte Aktion, Graswurzelrevolution u.a. Ralf Dreis, der lange Zeit in Thessaloniki lebte, arbeitet als Griechisch-Übersetzer und pendelt zwischen Deutschland und Griechenland.

 

Montag, 26.1.09 ab 20 Uhr
Anarchistisches Info-Café
Gezeigt wird das visuelle Hörstück "Die Katze wäre eher ein Vogel". Vier intersexuelle Menschen erzählen von ihren Erfahrungen, Gedanken und Gefühlen. Was bedeutet die Infragestellung des Geschlechts, einer der wichtigsten Identitätsgrundlagen in unserer Kultur; sie erzählen von Fremdheit im eigenen Körper und Fremdheit in der Gesellschaft, die damit einhergehende Tabuisierung und zwanghafte Anpassung an die heterosexuelle Norm durch schwerwiegende Eingriffe in die (körperliche) Integrität eines Menschen; keine Möglichkeit sich auszudrücken, weil man schnell an Sprach- und Wissensbarrieren stößt und gleichzeitig die Sehnsucht nach Wahrnehmung und Anerkennung.
Anschließend soll Raum für eine Diskussion mit der Filmmacherin Melanie Jilg (angefragt) sein. Eintritt frei, Spenden erbeten. Mit veganer Vokü.

 

Dienstag, 27.1.09 ab 19:30 Uhr
WBA Vollversammlung
Die Themen: Vorstellung des Freiraumdemo- und Antiräumungskonzeptes. Freiraumprojekte bundesweit weitere Vernetzung 2009, Repressionskosten und Updates zum Theoriewochende der AGs und Häuser.

 

Dienstag, 27.1.09 ab 20 Uhr
B.O.N.E.-Lesung -
NEU „Indeterminate Kommunismus“/Das Erbe der Situationisten
»Indeterminate!« ist ein Aufruf, Determinismen zu zerlegen, Unmögliches zu fordern, Geschichte zu gefährden. Dass die bestehende Gesellschaft nicht das natürliche happy end der geschichtlichen Entwicklung ist, sondern aus vielen guten Gründen überwunden werden muss, ist klassischer Bestandteil emanzipatorischer Philosophie und Politik, emanzipatorischen Kunst- und Kulturschaffens. Noch immer gilt die kritische Erkenntnis, dass der Kapitalismus diejenigen Qualitäten zugleich bereitstellt und blockiert, die eine freie und gerechte Gesellschaft virtuell ermöglichen. (unrast-verlag)
Wir wollen einzelne Essays aus dem Buch mit Schlüsseltexten der Situationisten kombinieren. Guy Debords „Spektakel“ & Co.

Mehr hier: http://www.bone-net.de/aktuell.htm