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"Wir lassen uns nicht verwaltern"

von yorck59 bleibt! - 12.09.2004 18:20

150 BewohnerInnen und UnterstützerInnen des Berliner Hausprojekts Yorckstraße 59 ( http://www.yorck59.net/) protestierten in Hamburg vor dem Haus des neuen Besitzers, der die Miete mehr als verdoppeln will.


yorck59 bleibt!
yorck59 bleibt!


Demo
Demo


begeisterte Touristen am Michel
begeisterte Touristen am Michel


Marc Walter sein Wohnhaus
Marc Walter sein Wohnhaus

Das Projekt existiert seit 1989 und bietet neben 60 Bewohnern auch zahlreichen politischen Initiativen eine Unterkunft. Nach dem Konkurs des vorherigen Besitzers wollten die Bewohner das Haus selber mit Hilfe des Mietshäusersyndikats kaufen. Die Banken machten jedoch schnelles Geld und verkauften an den Hamburger Marc Walter. Dieser will mit dem Haus scheinbar Geld verdienen und verlangt mehr als das Doppelte der jetzigen Nettokaltmiete. Außerdem will er den Bewohnern Vorschriften über die Nutzung des Hauses machen.
Die BewohnerInnen wollen sich weder vorschreiben lassen, wie sie zu leben haben, noch wollen oder können sie das Doppelte der bisherigen Miete zahlen.

ERGÆNZUNGEN

Miethöhe ?
sag ich nich 13.09.2004 20:25

Wie hoch ist jetzt bzw. zukünftig die Miete ?
Vielleicht ist die Mietforderung gar nicht so hoch.
Immerhin muss ein Haus auch instandgehalten werden etc.

Dies muss auf jeden Fall in einen halbwegs aussagefähigen Artikel rein.

(ist sicher ein Kommentar, trotzdem muss das mal gesagt werden)


Wieviel prozent zuschlag duerfens denn sein?
anti-kapitalist @ sag ich nich 14.09.2004 01:39

Eine forderung eine doppelt so hohe bzw. aktuell um die haelfte hoehere miete zu zahlen ist ja wohl kaum mit wie auch immer gearteten instandhaltungen eines hauses zu rechtfertigen. Nebenbei bemerkt kann von einem relevanten aufwand fuer die instandhaltung des hauses seitens der hausverwaltung in diesem fall nicht die rede sein.

Die neuen eigentuemerInnen des hauses haben das haus trotz des wissens gekauft, dass die bewohnerInnen eine hoehere miete weder zahlen wollen noch koennen und es stattdessen selbst kaufen wollten. Die derzeitige miete wuerde reichen, um in 20-25 jahren den kauf des hauses zu refinanzieren(was eigentlich die faustregel fuer das verhaeltnis mieteinnahmen-kaufpreis eines mietshauses ist)Alle miterhoehungen stellen somit einen reingewinn dar, selbst eine nicht vollstaendige refinanzierung in beasagtem zeitraum ist immer noch ein unglaublicher gewinn. Sie haetten das haus ja nicht kaufen muessen. Eine baldiger umfassender wirtschafflicher ruin sei ihnen an dieser ausdruecklch gegoennt ;-)

Ich finde es immer wieder erstaunlich in was fuer herrschaftskonforme und -bejahende ideen sich einige kommentatorInnen auf indymedia versteigen.







BEITRÆGE DIE KEINE INHALTLICHE ERGÆNZUNG DARSTELLEN

Solche Aktionen...
Dein Name (muss ausgefüllt werden) 13.09.2004 15:23
Solche Aktionen sind sinnvoll, mir geht einfach nicht in den Kopf, was dieser ganze Kapitalisten-Scheiß soll, denkt hier auch mal Irgendjemand an seine/ihre Umwelt?

Diese Welt gehört einfach abgeschafft!
AGAINST NATIONALISM
AGAINST CAPITALISM
FIGHT SOCIETY!!!