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Yorck 59 bleibt!Alternative zum Rausschmiss gesucht - Wohnprojekt in der Kreuzberger
Yorckstraße 59 wehrt sich gegen drastisch höhere Mieten. Gegen ihre
mögliche Vertreibung aus der Kreuzberger Yorckstraße 59 protestierten am
Freitag erneut Hausbewohner und Freunde des alternativen Wohnprojekts.
Selbst himmlischer Beistand wurde auf dem Savignyplatz in Charlottenburg
angefleht, dazu spielte die Action-Samba-Band aus Berlin. | Fotos: Fadl/Umbruch-Bildarchiv |
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Angemeldet war die gestrige Aktion für die Mommsenstraße 9, Wohn- und Geschäftssitz des Hausbesitzers. Der soll bei der Polizei durchgesetzt haben, dass der Protest nicht vor seinem Haus stattfinden dürfe, seine Privatsphäre zu schützen sei. Deshalb mussten sich die Protestler auf dem Savignyplatz versammeln, außer Sicht- und Hörweite des Adressaten. 1989 hatte eine Gemeinschaft linker Wohngruppen vier Etagen des ehemaligen Fabrikgebäudes in der Yorckstraße gemietet. Seither wurde es zu einem abwechslungsreichen Wohnprojekt mit 50 Erwachsenen und zehn Kindern ausgebaut. Außerdem arbeiten politische Gruppen wie die »Anti-Rassistische Initiative«, das Radioprojekt Onda, der »Infopool Lateinamerika« oder ein Anti-Hartz-Bündnis in diesem Haus. |
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