Yorck59 – Aktuelle Infos
von - 02.12.2004 17:31
Aktuelle Informationen Rund um das Hausprojekt in der Yorckstraße 59, Berlin Kreuzberg.
Frühstück in der Hofdurchfahrt
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http://de.indymedia.org//2004/11/99603.shtml
29.11.04: Prozess gegen Färbung e.V. (Hausverein der Yorck59)
Die Klage des Vermieters auf die Namensherausgabe der BewohnerInnen wurde nicht entschieden. Das Urteil wird erst in ein paar Wochen gefällt, voraussichtlich zu Gunsten des Eigentümers. Doch solange die Namen noch nicht raus gegeben sind, kann auch noch keine Räumungsklage gestellt werden. Der Verein Färbung e.V. hat bereits seinen Sitz verlegt, nachdem eine Räumungsklage gegen ihn gestellt worden war.
Der Prozess wurde von ca. 25 BewohnerInnen der Yorck besucht, was Marweld (Hausverwalter) und seinen Rechtsanwalt Böhm sichtlich nervte. Vor allem ärgerten sie sich aber über die Verzögerung des Urteils.
Auch die Antirassistische Initiative (ARI) hat vor kurzem die Räumungsklage erhalten. Für die ARI, die seit 13 Jahren antirassistische Arbeit in der Yorck59 leistet, wäre der Verlust der Räumlichkeiten fatal.
1.12.04, 10 Uhr: Hoffrühstück
Angekündigt für dieses Datum war die Räumung des 3. Hofes, wo sich eine Remise mit Fahrrädern und Kinderwägen des Hausprojektes befindet. Die neu in das Erdgeschoss der Yorck59 eingezogene Gas-Wasser Firma SERABAG, die auch für Marweld arbeitet, gab an diese nutzen zu wollen. Um unser jahrelanges Nutzungsrecht zu demonstrieren und um der Räumung etwas entgegenzusetzen, versammelten sich die BewohnerInnen morgens um 10 Uhr zum großen Frühstück in der Hofdurchfahrt. Während des Frühstücks wurde ein offener Brief an die Firma SERABAG übergeben (
http://www.projektwerkstatt.de/ag-fuesele/Brief.htm).
Die Räumung des Hofes fand nicht statt. 1.12.04: Spontaner Hausbesuch bei Walter
Mommsenstraße Ecke Bleibtreustraße, 20 Uhr. Ca. 30 mit Trommeln, Trillerpfeifen und Flugblättern bewaffnete AktivistInnen machten sich auf den Weg Richtung Mommsenstraße 9, wo schon im 4. Stock der Hausbesitzer Marc Walter wartete. Lautstark ging es dann ans Werk, Flyer wurden verteilt und die NachbarInnen auf die Situation der Yorck59 im Zusammenhang mit ihrem Nachbarn Marc Walter aufmerksam gemacht. Vor uns war schon die Zivilpolizei (B-CV 386) da, welche laut eigener Aussagen unabhängig von der Aktion dort stünde. Wegen der häufigen Graffiti-„Schmierereien“ (
http://de.indymedia.org//2004/12/100471.shtml)
am Haus des Hausbesitzers sei Objektschutz angefordert worden. Als dann nach ca.
20 Minuten Wannen um die Ecke bogen, verteilten sich die AktivistInnen in alle
Richtungen, kontrolliert wurde niemand. Ankündigungen:
- Freitag und Samstag gibt es bei dem Weihnachtsmarkt am Richardplatz in Neukölln einen Yorck59 Solistand mit Waffeln uns T-Shirts
- Vom 13-18 Dezember findet in der Yorck59 eine subversive Kunst und Kulturwoche statt
Alle weiteren Infos unter:
http://www.yorck59.net/
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