Die Auseinandersetzungen um das Wohnprojekt "Yorck59" in der Kreuzberger Yorckstraße gehen in eine neue Runde. Nach Angaben der Hausbewohner ließen ein vermeintlicher neuer Mieter und der Hausverwalter am Dienstag zwei Wohnungstüren mit neuen Schlössern versehen. Schon am 23. Dezember sei auf zwei Stockwerken eingebrochen worden, Computer seien beschädigt und Durchgänge zugemauert worden. Das Haus hat seit 2003 einen neuen Besitzer, der Mietvertrag des Wohnprojekts ist aus seiner Sicht abgelaufen. Die Hausverwaltung Bau-Partner fordert für eine Verlängerung 55 Prozent mehr Miete, ein Kaufangebot durch das Projekt lehnte sie ab. Das Vorgehen von Verwalter und "Nachmieter" am Dienstag wurde laut Bewohnern von der Polizei unterstützt, obwohl ein Verfahren beim Landgericht anhängig sei. TAZ
taz Berlin lokal Nr. 7552 vom 30.12.2004, Seite 18, 29 TAZ-Bericht
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