Solidarität mit der Yorck 59
Der Allgemeine Studierendenausschuss – kurz AStA – der Technischen Universität Berlin wird seine Sitzung am 27. Januar 2005 ab 18 Uhr in dem von der Räumung bedrohten Projekt in der Yorckstrasse 59 abhalten, um seine Solidarität mit diesem zu bekunden.
Wie der AStA auf seiner Sitzung am 13. Januar 2005 beschloss, soll die Sitzung am 27. Januar 2005 in die Yorckstrasse 59 verlegt werden.
In der Yorckstrasse 59 existiert noch ein großes Wohn- und Kulturprojekt, in denen viele verschiedene politische Gruppen und Initiativen ihre Arbeitsräume haben. Unter anderem als Beispiel die Antirassistische Initiative (kurz ARI), das Radioprojekt Onda, den Infopool Lateinamerika Poonal, das Anti-Hartz-Bündnis, diverse internationalistische Gruppen sowie ein Atelier.
Aus einer Hausbesetzung hervorgegangen, hatte dieses Projekt nun schon seit Jahren Rahmenverträge für die Nutzung des Hinterhauses in der Yorckstrasse 59. Doch damit ist es seit einigen Monaten vorbei. Der neue Eigentümer Herr Marc Walter ließ im September den Rahmenmietvertrag auslaufen und verlangte die doppelte Nettokaltmiete von den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses, was diese nicht bezahlen können.
Des weiteren ist dieses Projekt auch eine Anlaufstelle für viele Menschen im Umkreis der Yorckstrasse 59, die mit dem Wegfall einen Großteil ihrer sozialen Bindungen verlieren würden.
Zurzeit besteht ein Räumungstitel für die Wohnungen im Hinterhaus der Yorckstrasse 59 und Herr Walter hat bereits angekündigt, dessen Vollstreckung zu beantragen. Dies würde für das Wohn- und Kulturprojekt das Ende bedeuten, was auch auf die in diesem Projekt arbeitenden Gruppen zutreffen würde, da ihre gesamten Arbeitsmaterialien bei einer Räumung wohl unwiderruflich verloren gingen. Dies darf auf keinen Fall soweit kommen!
Yorck 59 bleibt – Solidarität mit von der Räumung bedrohten Projekten!
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